FastChat - Online Kommunikation ohne Registrierungszwang
19.07.2009: Gestern angefangen, heute fertig. FastChat ist ein Chatsystem auf der Basis von Ajax und PHP. Beim Benutzer werden keinerlei Plugins erwartet, es muss nur Javascript aktiviert und Cookies erlaubt sein. Die Idee die hinter dem System steckt ist, eine Kommunikation zu ermöglichen, wo ICQ, Skype oder ähnliche Systeme nicht erlaubt bzw. installiert werden können. Da FastChat zu 100% im Browser läuft, ist jeder internetfähige Rechner dazu in der Lage die Kommunikationsplatform zu nutzen.
Um die Privatsphäre dennoch zu schützen, besteht FastChat nicht aus einem großem Chatroom, sondern jeder kann sich einen eigenen passwortgeschützten Raum erstellen. Der so erstellte Raum kann durch einen Link an alle Freunde und Bekannte weitergegeben werden. Diese brauchen sich nur noch einen Benutzernamen einfallen zu lassen und schon kann es los gehen.
Da FastChat noch ziemlich Beta ist, wär ich für jede Art von Feedback dankbar. (FastChat auf http://fastchat.webdicksign.de)
360° View im Camera Zwo
20.10.2008: Am Freitag durfte ich im Kino Camera Zwo in Saarbrücken in den Kinosäälen 360° Fotos machen, welche wir für ein Projekt an der Fachhochschule benötigen. Da ich keinen richtigen Panoramakopf für mein Stativ habe, musste ich in der Nachbearbeitung mit starken Parallaxenverschiebungen kämpfen.
Das Ergebnis ist jedoch noch erstaunlich gut geworden, was mich dazu bewegt hat, demnächst einen entsprechenden Aufsatz selbst zu bauen. (Mehr Filmprojekte auf http://film.webdicksign.de)
(9,55MB fertig geladen, sobald Bild farbig wird)
Internet Explorer 8 Beta 2
28.08.2008: Seit gestern gibt es den Microsoft Internet Explorer 8 als 2. Beta zum Download. Selbstverständlich musste ich ihn gleich mal testen. Gleich positiv ist mir aufgefallen, dass der Internet Explorer unglaublich schnell ist. In meinem lokalem Intranet hat er die Seiten, obwohl sie noch nicht im Cache waren, direkt angezeigt. Ein klick auf die nächste Seite wurde ebenfalls direkt umgesetzt. Gefühlsmässig um einiges schneller als Firefox und Opera.
Da im Vorfeld bereits InPrivate angekündigt wurde, und ich der Sache schon damals nicht ganz traute, habe ich die Funktion gleich mit meinem Skript getestet, dass die übermittelten Daten auswertet. Wie vermutet, wird weiterhin alles mitgeschickt, was ein Administrator glücklich macht. Selbst der Referer, also die Information von welcher Seite man kommt (sofern dort ein Link war), wird übermittelt. Auf diese Information kann und sollte man für gewöhnlich verzichten, da es eine Information ist, die einen Seitenbetreiber eigentlich nichts angeht. Jedoch war zu erwarten, dass die Informationen weiterhin übermittelt werden, denn viele Login's bauen auf diese Daten auf. Eine gewöhnliche Nutzung des Internets wäre wohl nicht mehr möglich.
Ein Unterschied zum normalen Modus ist hinsichtlich dieser Daten übrigens nicht zu erkennen. Interessant haben sich Cookies verhalten, denn Sie wurden gespeichert, wenn auch nur für die Sitzung. Der Cookie ist also, so lange der Browser geöffnet ist, ein ganz gewöhnlicher Cookie. Ein temporäres Tracking wäre somit immer noch möglich. Insgesamt hat der InPrivate Modus noch nicht überzeugt, aber man muss dazu sagen, dass es sich bei der hier getesteten Version noch um eine Beta handelt, man kann also noch hoffen.
Ebenso ein wenig lästig, der InPrivate Modus muss jedes Mal über den Menüpunkt Sicherheit und dann InPrivate-Browsen aktiviert werden, wodurch ein neues Fenster geöffnet wird. In dem neu geöffneten Browserfenster ist dann das InPrivate Infofenster zu sehen. Es wäre zum einen Wünschenswert, dass man diese Einstellung für das eigentliche Fenster aktivieren könnte oder zumindest die URL übernommen wird. Unwissende Nutzer werden eh schon kaum was mit dem Begriff "InPrivate" anfangen können und durch das jedes Mal neu geöffnete Fenster wohl auch die Lust verlieren, es überhaupt zu nutzen.
Lobenswert ist jedoch auf jeden Fall, dass man den Punkt "Browserverlauf löschen..." sehr schnell erreichen kann. Über den Punkt "Windows Update" in einem Browser kann man streiten, jedoch wird dies den Einen oder Anderen auch mal dazu bewegen, sein System auf den neuesten Stand zu bringen.
Ganz neu dabei ist das so genannte Entwicklungs- tool. Dies ist vor allem an Webentwickler gerichtet und soll wohl Firebug für den Internetexplorer sein. Auf einen Blick kann man gehighlighteten Quellcode und das dazugehörige CSS sehen. Auch Validierungsfunktionen werden angeboten, wie man sie aus Firebug kennt.
Da der Internet Explorer auch über eine neue Engine verfügt, welche voll CSS 2.1 unterstützt soll und den Acid2 Test bestanden hat, wurde sicherheitshalber ein Kompatibilitätsmodus eingebaut um mit alten "Internet Explorer optimierten" Seiten klar zu kommen. Wohl auch ein kleines Eingeständnis, dass der Internetexplorer sich früher nur sehr halbherzig an Standards gehalten hat. Der Schritt W3C konformer zu werden, ist sehr zu begrüßen und dürfte viele Webentwickler freuen. Allerdings war dies mit dem Internet Explorer 7 schon kein all zu großes Problem mehr, zumindest wenn man sauber gearbeitet hat.
Neu auch die Funktionen, die man bereits von Firefox und Opera kennt. URL Vorschläge bei der Eingabe einer Adresse, Domain-Highlighting um vor Phishing zu schützen und Tab-Highlighting, welches zusammenhängende Tabs gleich färbt. Die Nutzung wird dadurch viel bequemer und auch ein Stück sicherer und das sind Funktionen, welche vor allem für Anfänger sinnvoll sind.
Eher negativ ist die sehr merkwürdige Darstellung von Seiten. Die Darstellung hat sich im Test manchmal scheinbar zufällig geändert. Mehrere Reloads bei der Linkseite auf meiner Filmprojektseite führten drei Mal zu anderen Ergebnissen (Beim dritten reload dann endlich richtig). Mal haben paar Links gefehlt, dann auch wieder komplett falsch angezeigt. Auch auf anderen Seiten konnte ich das feststellen. Man sollte dabei erwähnen, dass meine Seiten generell in gültigen und validierten XHTML und CSS geschrieben sind.
Es ist allerdings zu hoffen, dass diese Fehler aufgrund des Beta-Status zu erklären sind. Denn was nützt ein Bestehen des Acid2 Tests, wenn sonst CSS nicht sauber umgesetzt wird.
Genauso war auch die Tab Vorschau nicht ganz fehlerfrei. Die kleinen Vorschaufenster waren alle mit Streifen durchzogen, wie man es normal nur von Seiten kennt, welche Urheberrechtlichgeschützte Bilder als Vorschau zur Verfügung stellen. Dies erschwert das Nutzen der Bilder, ohne dafür bezahlt zu haben.
Ob das beim Internet Explorer ein Bug oder ein Feature ist, ist mir zumindest noch nicht ganz klar. Jedoch sehe ich keinen Sinn darin, Tab Vorschaubilder derart zu schützen.
Alles in allem bin ich überrascht, dass Microsoft endlich all diese Veränderung, welche zu einem "einheitlicherem" Internet führen, umsetzt. Lang genug wurde ja versucht, einen eigenen Standard durchzusetzen, was wohl vor allem durch den Firefox und dessen beliebtheit vereitelt wurde. Sollte die fertige Version frei von den oben genannten Fehlern und die Geschwindigkeit immer noch so gut sein, wird der Internet Explorer definitiv wieder eine echte Konkurrenz zu Firefox und Opera (und Safari... mit dem ich mich allerdings noch gar nicht anfreunden konnte).
Allgemeine Information: Dies ist ein Bericht, der auf selbst gemachte Erfahrung basiert. Die oben genannten Fehler müssen nicht auf jedem System vorkommen. Weiter ist zu erwähnen, dass hier eine Beta-Version getestet wurde und dadurch evtl. noch nicht der volle Funktionsunfang gewährleistet ist.
Copyright? Was'n das?
22.08.2008: Heut habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich meine Log's durchgeschaut und folgenden Eintrag gefunden habe: Erfahrungsgemäß ist sowas ein Hotlink auf eines meiner Bilder, welches früher auf www.Thomas-Dick.de zu sehen war. Die Seite wird jedoch mittlerweile auf meine Filmprojektseite umgeleitet, wodurch mir der Hotlink erst aufgefallen ist. Denn das Bild gibt es dort natürlich nicht mehr. Hotlinking ist im übrigen genauso ein Copyrightverstoß wie das Speichern und verwenden selbiger Grafik.
Ich muss dazu sagen, ich hab grundsätzlich nichts dagegen wenn jemand meine Bilder verwendet, darüber freue ich mich sogar. Früher, als www.Der-Dick.de noch eine Fotoseite war, passierte sowas regelmäßig, jedoch entweder auf Anfrage oder mit einem deutlichen Hinweis, dass das entsprechende Bild von meiner Seite war, also mit sogenannter Legende und das ist eben das Mindeste was ich verlange, sowas ist "Fair Use".
Natürlich wollte ich jetzt wissen, wo genau das Bild verwendet wird und bin auf die Seite von "Tallrudy" gegangen. Im Quelltext wurde meine erste vermutung bestätigt:
Ich bin mal gespannt, wie "Andy" der Student mit einem Einkommen, laut eigener Aussage auf MySpace, von 196.000 € und höher darauf reagiert, wenn er sein "neues" Bild in seinem Profil entdeckt. Falls Andy sich hier her bequemt, schöne Grüße, klassischer Fall von erwischt! Falls Du irgendwas dazu sagen möchtest, kannst Du gerne mein Kontaktformular verwenden.
Mein täglich Spam gib mir heute...
21.08.2008: Manchmal verwundert mich der Spamfilter von Thunderbird doch ein wenig. Dieser wird bereits seit gut einem Jahr trainiert, macht seinen Job auch wirklich gut. Von täglich paar Tausend Spam-Mails die mich erreichen, kommen nur 2-3 durch. Aber dennoch wundern die mich immer wieder, da identische E-Mails als Spam bereits gefilter wurden. Der Spamfilter also darauf schon erfolgreich reagiert hat.
Ebenso verwunderlich, dass es immer noch solche Spam-Mails gibt:
Thunderbird hat die E-Mail erfolgreich als Phishingversuch erkannt. Ich schätze andere E-Mail-Clienten werden selbes tun, den die Erkennung ist nicht sonderlich schwer. Selbst ohne Phishingfilter kann man mit ein wenig Kenntnis erkennen, dass "video.avi.exe" nichts Gutes verheisen kann.
Im HTML-Modus steht zwar nur "Click Here", jedoch muss die .exe trotzdem erst auf den PC runtergeladen und ausgeführt werden. Das heißt, damit diese Datei ausgeführt werden kann, muss zunächst der Spamfilter überwunden werden, kein Phishingfilter existieren, der Benutzer neugierig genug sein, der E-Mail-Client im HTML-Modus sein (sonst sieht man es ja direkt), beim runterladen der .exe nicht aufgepasst und das ganze dann noch per Doppelklick ausgeführt werden. Also eine relative hohe Misserfolgsrate, dass der Trojaner installiert wird.
Jedoch die Tatsache, dass solche E-Mails noch immer verschickt werden, zeigt, dass dieser Fall noch immer eintritt oder es unglaublich günstig ist, solche E-Mails zu verschicken.
Und dabei wäre es so einfach sich gegen sowas zu schützen, dazu benötigt man nicht einmal einen Virenscanner. Der Trick: solche E-Mails einfach ignorieren.
Außerdem schreibt man Angelina mit "G", nicht mit "J". Das nur am Rande.
Internet Explorer wohl bald mit mehr "Privat-Browsing"
20.08.2008: Wie Winfuture heute berichtet, hat Microsoft zwei Markennamen angemeldet, welche das Privat-Browsing unterstützen sollen. Darunter versteht man, dass man nach einer Internetsitzung alle Daten die dabei gespeichert wurden, wieder löschen kann.
Unter anderem der Verlauf, Cookies und Such-Historien. Die beiden Funktionen heißen CLEARTRACKS womit die Such-History gelöscht werden kann und INPRIVATE, womit man die Datenspeicherei komplett deaktivieren kann.
Interessant ist dieser Teil:
[...] Funktionen, die den Nutzer informieren, "wenn andere die Web-Nutzung tracken" und zur "Kontrolle der Informationen, die andere über die Nutzung abrufen können". [...]
Eine Funktion, die informiert, wenn andere die Web-Nutzung tracken? Wie soll dies gehen? Ein Browser schickt generell alle möglichen Informationen an den Server mit, dies muss nicht erst expliziet abgefragt werden. Wenn ich eine dieser Informationen auslese, geschiet dies auf dem Server und der Client bekommt dies überhaupt nicht mehr mit. Ich bin wirklich gespannt, wie dies aussehen wird.
Kontrolle der Informationen die abgerufen werden dürfen, ist jedoch eine sehr sinnvolle Option. Auch wenn sich wohl damit auch nur Leute beschäftigen, die sich eh schon damit auskennen.
Und als Beispiel, was man alles so über einen Benutzer erfahren kann, hier die Daten, die der Browser gerade mitgeschickt hat, das macht er übrigens brav immer und auf jeder Seite: